Lokales Umsetzungskonzept

Da die Schulen verschiedene Voraussetzungen für die Umsetzung mitbringen, soll diese in einem lokalen Umsetzungskonzept definiert werden. Grössere Gemeinden mit mehreren Schulen können Teile des Umsetzungskonzepts (z.B. die Infrastruktur betreffend) für mehrere Schulen gemeinsam als gültig erklären.

Ein Raster, welches als Anhaltspunkt für die Schulen und Schulträger dienen kann, wird vom Kanton noch erarbeitet und dann den Schulen zur Verfügung gestellt werden. Dieses und eine noch klar zu definierende Rolle des Kantons haben zum Ziel, dass einerseits eine gewisse „Harmonisierung“ und andererseits eine gesicherte Investitionsplanung erreicht werden.

Das lokale Umsetzungskonzept umfasst vier Hauptthemen:

  • Pädagogische Aspekte
  • Klärung der Zuständigkeiten
  • Bestimmung der technischen Infrastruktur
  • Ablauf der Umsetzung (Phasen der Beschaffung, Weiterbildung, usw.)

Pädagogische Aspekte

Im pädagogischen Teil werden zum Beispiel die folgenden Fragen beantwortet:

  • Welches Modell wollen wir umsetzen?
  • Über welchen Wissenstand verfügen die Lehrpersonen (Erarbeiten eines Weiterbildungskonzeptes für das Schulteam)?
  • Welche Ziele setzen wir uns für den Unterricht mit den mobilen Geräten?
  • Eventuell Weiteres
Klärung der Zuständigkeiten
  • Wer übernimmt die Verantwortung für das lokale Umsetzungskonzept?
  • Wer ist für die Beschaffung der Infrastruktur und den Verhandlungen mit dem Fachhändler (Firma, mit der ein Supportvertrag besteht) zuständig (Verträge abschliessen, Termine festsetzen usw.)?
  • Wer ist für die Installationen und das Einrichten vor Ort zuständig – selbstverständlich in Zusammenarbeit mit dem Fachhändler?
  • Wer übernimmt die Verantwortung für die termingerechte Umsetzung der vorgesehenen Schritte?
  • Wer übernimmt die Verantwortung für die Kommunikation nach aussen (Eltern, Kanton usw.)?
  • Wer übernimmt den pädagogischen und/oder technischen Support?
  • Wer ist für die Budgetierung und den Finanzplan zuständig?
  • Rechenschaftslegung oder Informationspflicht zum Stand der Umsetzung gegenüber Kanton?
  • Eventuell Weiteres

Es ist wichtig, dass sich alle potenziell Beteiligten vor dem Prozess an einen Tisch setzen und allfällige Unklarheiten aus dem Weg räumen.

Bestimmung der technischen Infrastruktur
  • Wo wird welche Infrastruktur benötigt (Erfassen des Ist-Zustandes und Bedarfsliste erstellen)?
  • Welche Geräte (Basisinfrastruktur und Endgeräte) werden beschafft?
  • Wie viele Einheiten werden es sein?
  • Eventuell Weiteres
Ablauf der Umsetzung

Die folgenden Umsetzungsphasen könnten definiert werden:

  • Erstellen des Umsetzungskonzepts, inkl. aller Termine und Meilensteine
  • Allenfalls Ausbaustufe I: Bis wann? Was und wieviel?
  • Ausbaustufe II (Vollausbau: Was und wieviel?)