Vergleich Gerätedichte

Mit der Umstellung auf das mobile Lernen wurden in den meisten Kantonen die Empfehlungen für die Gerätedichte (Anzahl Schüler pro Gerät) angepasst. Insbesondere dort, wo im Zuge der Einführung des LP21 eine Stundendotation realisiert wird, ist eine Erhöhung dieses Wertes zu beobachten. Die Empfehlungen beinhalten oft auch eine Minimal- und eine Maximalvariante.

Die Angaben für Schaffhausen stammen aus dem Medien- und Informatikkonzept 2018. Diese vergleichen wir mit den Empfehlungen der unten aufgeführten Quellen.

Kanton Schaffhausen

Medien- und Informatikkonzept 2018, Seiten 20-22

Kanton St. Gallen

Kanton St. Gallen, Bildungsdepartement, Amt für Volksschule: Medien und Informatik in der Volksschule,  September 2017

Kanton Zürich

Kanton Zürich, Bildungsdirektion, Volksschulamt, Pädagogisches: Grundlagenbericht ICT an Zürcher Volksschulen 2022

Kanton Luzern

Kanton Luzern, Dienststelle Volksschulbildung: Medien und Informatik, Umsetzungshilfe für Schulleitungen, Bildungskommissionen und Verantwortliche Medien und Informatik

Übersicht
Anmerkungen
  • Die terminliche Etappierung in Erstausbau und Vollausbau im Schaffhauser Konzept macht bezüglich Ausbaustufen klarere Angaben als dies in den Vergleichskantonen der Fall ist. Unser Konzept weist beim minimalen Erstausbau eine geringere Gerätedichte als in den Vergleichskantonen auf. Diese entspricht beim maximalen Vollausbau den Werten „Erweitert“ beim Kanton St. Gallen und „Power“ beim Kanton Zürich. Nur bei der 5./6. Klasse PS liegt er höher als in den beiden anderen Kantonen (1:1 gegenüber 1:2). Der Kanton Luzern verlangt dort mittelfristig jedoch ebenfalls eine 1:1-Ausrüstung.
  • Ein reeller Kostenvergleich wäre nur möglich, wenn man die Gerätedichte in Relation zu den Gerätekosten setzen würde. Dies ist jedoch nahezu unmöglich, da die Gerätewahl den Schulen überlassen ist und betreffend Kosten für die Erstbeschaffung und den Unterhalt und bezüglich Einsatzdauer variiert. Mit halb so teuren Schülergeräten lassen sich mit den gleichen finanziellen Aufwendungen doppelt so viele Schüler unterrichten (1:1 anstatt 1:2).
  • Zusätzlich kann man aber auch berücksichtigen, dass ein höherer Einkaufspreis eines Geräts über 5 Jahre amortisiert wird. Wir wissen, dass wir mit den weiter oben ausgewiesenen Gerätekosten beim Hallauer Pilotprojekt sehr günstig fahren.
  • Die Stadt Zürich bezieht ihre Geräte in Form einer Mietlösung von „Informatik und Organisation Zürich“ (OIZ) und rechnet für ihre Ausrüstung der 5. und 6. Klassen der Primarschulen im Rahmen ihres Projektes „KITS Next Generation (KITS NG, 1:1-Computing)“ mit jährlichen Kosten pro Schüler von CHF 800.- (inkl. Support, Lizenzen usw.). Zum Vergleich: Hallau (siehe Link): Schülergerät ca. CHF 110.- / Lehrergerät ca. CHF 180.–. (Würde man Schülergeräte zum Stückpreis von ca. CHF 1200.– beschaffen, lägen die jährlichen Ausgaben gemäss der Rechnungsweise auf Seite 5 mit ca. CHF 256.– nicht ganz bei einem Drittel.)